WASSERPFLANZEN FüR DEN GARTENTEICH
Das feuchte Element beherbergt eine große Vielzahl von Pflanzen, die sich den Lebensbereichen in idealer Weise angepasst haben. Fast alle, die man in unseren Gartencentern vorkultiviert in Töpfen den ganzen Sommer über erwerben kann, sind bei uns zuhause. Und damit entsprechend problemlos und robust.

Pflanzen in Körben

Gepflanzt wird am besten in Körben aus Flechtwerk oder durchbrochenem Kunststoff, die mit Sackleinen ausgeschlagen sind, um ein Herausschwämmen der Pflanzerde zu vermeiden. Bei freier Auspflanzung im Teichgrund besteht immer die Gefahr, dass einige Arten (z. B. Schilf, Rohrkolben) wuchern.

Biologisches Gleichgewicht

Algenhemmend, sauerstoffliefernd und damit für ein gesundes "biologisches Gleichgewicht" entscheidend sind die folgenden, hübsch blühenden Arten:

Hornblatt (Ceratophyllum), Wasseraloe (Stratiodes), Wasserstern (Callitriche), Wasserhahnenfuss (Ranunculus aquatilis), Wasserfeder oder Wasserprimel (Hottonia palustris), Laichkraut (Potamogeton) und Tausendblatt (Myriophyllum).

Diese Pflanzen gedeihen auch noch im flachen Bereich, also bei 20 - 40 cm Wasserstand. Ihre Blätter liefern unermüdlich Sauerstoff, sie halten damit die Algen kurz und verbessern die Bedingungen für alle Lebewesen im Teichwasser. Obwohl sie manchmal so unscheinbar sind, erfüllen sie damit doch eine wichtige Funktion.

Gewarnt sei aber auch vor drei Vertretern dieser Gruppe, die durch ihren unbändigen Ausbreitungsdrang alles andere unterdrücken: die kanadische Wasserpest (Elodea canadensis), Feenmoos (Azolla caroliniana) und "Entenflott" oder Kleine Wasserlinse (Lemna minor).

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