Moos im Rasen managen

Ohne Moos mehr los!

Moos im Rasen, da sind die Ursachen stets in der Kombination der Facetten Düngung, Kalkung, Licht und Bodenverdichtung zu suchen. Ist nämlich das Gras des Rasens im Wachstum behindert, gewinnt das konkurrierende Moos leicht Oberhand. Es „überholt“ dann quasi den Rasen im Wachstum.
Der Boden darf nicht verdichtet sein. Denn ist er ausreichend belüftet, wachsen die Graswurzeln leicht in ihn hinein. Moos hingegen kommt auch auf verdichtetem, feuchtem Boden gut zurecht.

Weitere Wachstumsbremsen des Rasens: zu schattiger Standort, Düngermangel oder Kalkmangel (zu saurer Boden) Auch jeweils dann gerät das Moos in Wachstumsvorteil.

Gehen Sie gegen das Moos in Ihrem Rasen daher stets strategisch vor: Wählen Sie für Ihren Rasen nur möglichst gut besonnte Flächen. Achten Sie auf ausreichende Rasendüngung sowie auf ggf. einmal jährlich eine Kalkdüngung. Entfernen Sie letztlich auch Verfilzungen der Grasnarbe mit Moos und Schnittgutresten, denn sie behindern die Rasendurchlüftung und die zügige Düngerwirkung. Vertikutieren Sie dazu Ihren Rasen mindestens einmal im Frühjahr und erforderlichenfalls ein weiteres Mal im Spätsommer.